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Multimedia-Reportage 50 Jahre Limburger Domsingknaben

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Mit einem Festakt und einem festlichen Pontifikalamt in Hadamar und in Limburg haben die Domsingknaben ihren 50. Geburtstag gefeiert. Professor Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum in Berlin, bezeichnete die Domsingknaben als hohes und seltenes Kulturgut, das geschützt werden müsse. Für den Chor und Domkantor Andreas Bollendorf, Leiter des Chores und des Internates, gab es Standing Ovations und tosenden Applaus.

Doch wie steht es um die Geschichte des Chores, welche Aufgaben hat er und wie sieht der Alltag im Musischen Internat aus?

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Seit Jahrzehnten begeistern die Limburger Domsingknaben mit ihrem Gesang. Gegründet wurde der Chor 1967 von Bischof Wilhelm Kempf. Die Initiative dazu kam von Kapellmeister Hans Bernhard, der zuvor in Kiedrich im Rheingau ein Knabenkonvikt leitete. Kempf, der die Geschicke im Bistum von 1949 bis 1981 lenkte, gilt als großer Förderer der ,Musica Sacra'. Unter seiner Leitung wurde zum Beispiel das Referat für Kirchenmusik gegründet.

Hier begrüßt er mit Hans Bernhard die ersten Domsingknaben.

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Dich, Gott, loben wir - seit 50 Jahren kommen die Domsingknaben diesem Auftrag nach. Die Hauptaufgabe des Chores ist die musikalische Gestaltung der Liturgien im Limburger Dom. Mit ihrem Gesang verleihen die Domsingknaben den Gottesdiensten einen besonders festlichen Charakter.

Das Video zeigt einen Ausschnitt aus einem Geistlichen Konzert zur Fastenzeit.


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Das Musische Internat in Hadamar ist die Heimat der Domsingknaben. Das 1905 eingeweihte Gebäude hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Zunächst als Bischöfliches Knabenkonvikt für die Ausbildung künftiger Priester genutzt, schlossen es die Nazis 1939. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Internatsbetrieb wieder aufgenommen. Bis in die späten 60er Jahren lebten dort bis zu 140 Jungen.1969 wurde es umbenannt und den Domsingknaben zur Verfügung gestellt. Heute wird das zwischenzeitlich renovierte Haus als Tagesinternat geführt.

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Von gregorianischem Gesang über Barock, Klassik und Romantik bis hin zur Moderne reicht das breite Repertoire geistlicher Musik. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die Domsingknaben aber auch Herausforderungen außerhalb geistlicher Musik gestellt und bei besonderen Konzerten und Aufnahmen mitgewirkt.

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Das Leben im Musischen Internat prägt das ganze Leben der Jungen. Damals wie heute wird bei den Domsingknaben auf eine umfassende musikalische Ausbildung geachtet. Doch es geht um mehr: Hier sollen die Jugendlichen auch zu reifen Persönlichkeiten heranwachsen, die ihr Leben gestalten und Verantwortung übernehmen können, erklärt der Leiter des Knabenchores und des Internats, Domkantor Andreas Bollendorf, im Video. Doch wie sieht der Alltag konkret aus?

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Das Beste aus der Stimme jedes Domsingknaben herauszukitzeln ist auch Aufgabe von Wilhelm Gries in der Stimmbildung. Einmal in der Woche macht der langjährige Musikpädagoge Atem-, Sprech- oder Tonhöhen-Übungen mit den Jungen. Großen Wert legt Gries auch auf die richtige Körperhaltung und eine klare Aussprache.

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Im Zentrum der musikalischen Ausbildung steht die Chormusik. Jeder Domsingknabe erhält aber auch Unterricht in mindestens einem Instrument wie Klavier, Saxophon, Orgel, Trompete, Violine oder Schlagzeug. Meist üben die Jugendlichen täglich in ihrer Freizeit.

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Sopran, Alt, Tenor, Bass - Jungen und Männerstimmen. Bei der Gesamtprobe an jedem Donnerstag kommen viele Domsingknaben zusammen.

Nach einem kurzen Aufwärmen geht es los, dann wird an den einstudierten Stücken gefeilt.

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Das Musische Internat ist ein Tagesinternat. Nach der Schule kommen die Jugendlichen und essen im Speisesaal. Danach ist Zeit für Hausaufgaben und Lernen. Pädagogen übernehmen für die Studierzeit die Aufsicht über die Kinder. 

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Zwischen den Proben, Hausaufgaben und dem Üben am Instrument gibt es für die Sänger auch Freizeit. Judo, Tischtennis, Fußball und das Training im Kraftraum sind nur einige sportliche Aktivitäten. Aber auch ein Tischkicker oder Billardtisch bietet Abwechslung im Internatsalltag. 

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Konzerte, Tonaufnahmen, Fernsehübertragungen und Reisen - In den vergangenen 50 Jahren haben die Domsingknaben rund 4.000 Veranstaltungen musikalisch gestaltet. Ein Highlight sind die Reisen in alle Welt: Zum Beispiel nach England, Frankreich, Kanada, Jerusalem, Russland, Südafrika, in die USA und Südamerika gingen Konzertreisen des Knabenchores.

Noch viele Auftritte mehr werden folgen...

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Von der Arbeit im Musischen Internat profitiert die Chorarbeit in der ganzen Region. Ehemalige Domsingknaben gründen eigene Ensembles oder leiten in ihrer Heimatgemeinde einen Chor. So mancher Domsingknabe hat aber auch sein Talent zur Profession gemacht: Sie wirken als Domkantoren in deutschen Diözesen oder an Schauspielhäusern in der Republik.

Im Oktober öffnet das Haus seine Pforten für Interessenten.  

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Übersicht

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Kapitel 1 Einführung

Domsingknaben 2017

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Bischof kempf mit domsingknaben

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Kapitel 2 Leben im Musischen Internat

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Stimmbildung schnitt

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Kapitel 3 Ausblick

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Leuchtturm 2 schnitt

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Domsingknaben print
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